dusty dawn in downtown distopia

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29.9.11

kurzkommentar: seven

Tatsächlich. Da gibt es Filme, die man kennt, und durch Verquickung von Ereignissen und Nichtereignissen bis dato noch nicht gesehen hat – ich präzisiere – die ich bis gestern noch nicht gesehen hatte. Ein solcher Film ist Seven. Gespielt von Überraschungsgast Kevin Spacey präsentiert ein Tea-Party-Abgeordneter sein Opus Magnum: die Inkarnation der Dekarnation durch Entseelung von SünderInnen. Wie wegbereitend dieser Film für beispielsweise SAW war. Da wird Brad Pitt zum Mord getrieben, kurz bevor Morgan Freeman in Pension gehen kann. Tolle action. Und, was mir besonders gut gefallen hat: in keinen drei Minuten werden, ganz zu Beginn, die Hauptcharaktere in de facto all ihren Facetten in Szene geworfen. Aha, alter Cop, aha, junger Cop. Los geht's! Ist doch schön. Ist bei vielen Filmen alles, was man bekommt. Sehr schön, dass im Gegensatz dazu hier noch ausdifferenziert wird, auch, wenn man nichts weltbewegendes von den beiden erfährt, was man sich nicht durch ein bisschen media literacy zusammenreimen hätte können, aber das Gefühl von zwei sich kennen lernenden Kollegen ist oft viel schlechter präsentiert worden. Schade nur, dass Gwyneth Paltrow mehr Storyobjekt und Token als Akteurin ist. Die freundelose, die sich bei dem großen Mann ausweinen muss, nur um dann doch geopfert zu werden, damit Mills Doe umbringt… Mensch. Aber hey, das waren die Neunziger. Seven ist dadurch kein besonders beeindruckender Film, aber er ist sehr gut durchgeführt und, wenn man ihn noch nie gesehen hat (gut, das ist wohl bei vielen Filmen so) spannende Popcorn-Unterhaltung – wenigstens für 4chanerprobte Mägen.

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