dusty dawn in downtown distopia

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28.9.11

abschlüsse, anfänge.



Da bloggt er plötzlich wieder. Hauptsächlich kommt meine Motivation, hier mal wieder mehr zu schreiben aus der Demotivation Facebook und Google Plus zu verwenden. Letzteres will dauernd wissen, wo ich bin, ersteres dauernd weitersagen, wo ich war. Wie doch jeder seit langem wusste lauscht Facebook beim Surfen mit, selbst wenn facebook.com auf der Cookie-Blacklist steht sammeln sich für einen Besuch auf der Startseite, ohne Einloggen!, 5 Cookies in der Liste. The Fuck. Das geht so nicht mehr.
Facebook lügt bis bullshittet wiederholt, was die Privatsphäre der Nutzer angeht, und ist mittlerweile schon so weit, dass sie zugeben, das zu können, aber natürlich nicht tun. Geh bitte. Manche Dinge wären lustiger, würden sie Onion-Schlagzeilen bleiben. Da sie das leider nicht tun, sondern die Lebensrealität der Generation Internet wohlmöglich nachhaltig beeinflussen, sehe ich mich gezwungen, da auszusteigen. Vielleicht funktioniert das eh nicht. Nicht Facebook zu verwenden ist das neue Facebook verwenden. Wann war dieser Artikel in der Zeit, ein Selbstversuch mit Facebook? Es ist an der Zeit, einen Selbstversuch ohne zu starten. Man bekommt ja kaum noch Partys und Konzerte mit, wenn man nicht auf die "Upcoming Events" schaut. Nicht mich falsch zu verstehen, natürlich macht es Sinn, solche Informationen in einem "Nexus" zu vereinen: es macht aber für mich keinen Sinn mehr. Nicht, dass man Google mehr trauen kann; aber rein Schlagzeilenmäßig nicht statistisch relevant erfasst scheint mir, dass Google-Führungspersonen zwar öfter Blödsinn reden, aber seltener Blödsinn machen als die von Facebook. Dass die per Non-Sequitur argumentierte Realnamenverpflichtung dem Dienst das Genick brechen wird, bezweifle ich. Googles Lösungsvorschlag war, Google+ nicht zu verwenden, wenn man seinen Namen nicht in Google+ zeigen will. Für mich wird es dadurch einen Tick uninteressanter. Und wenn Ortungsinformation von Google+, oder sonst einem Service, verlangt wird, mit der Erklärung, dass sie es eh nicht verwenden, wenn du es nicht willst, sie wollen es nur haben, um für dich darauf aufzupassen (?) – Strikinger zweiinger. Long story short will ich folgendes versuchen: ich möchte wieder regelmäßiges Bloggen anfangen: ich sehe meine Zeit darin besser investiert als in Facebookupdatereien. Außerdem passiert doch so viel! Mehr als hier mal los war, jedenfalls.

Mein Romanprojekt entwickelt sich tatsächlich noch zu Arbeit. In den großartigen mo.ë-Räumlichkeiten eine angenehme Atmosphäre zum arbeiten gefunden habend, bringt eigentlich jeder tag Fortschritt. Fortschritt ist gut– aus dieser Perspektive. Es ist jedoch noch zu früh, diesen Fortschritt in Prozent quantifizieren zu können; kommt noch. Vielleicht bin ich im Oktober so weit, Leseproben online stellen zu können; das würde natürlich auf deusexmacchiato passieren, hier wird aber natürlich auch darauf hingewiesen sein. Ich glaube jedenfalls noch immer daran die 31.-Dezember-2011-Deadline für ein lektoratstaugliches Produkt einhalten zu können.

Bei Ströck ist gerade Aktion auf die veganen Cranberrystollen a.k.a. Striezel; das wird wieder was. Mir schien es etwas absurd quer über den Brunnenmarkt latschen zu müssen um einen Kaffee mit Sojamilch zu bekommen, aber außer Ströck wäre nur ein MCDonalds in der Nähe. Ich finde es, seit ich vegan lebe, etwas schwierig diese Lokale zu betreten. Tatsächlich fand ich es das letzte Mal, durch den Ruf der Natur gerade an diesen Ort getrieben, welch zynische Wendung mitten auf der Mariahilfer Straße, tatsächlich auch schwierig das ö3- und fettgeschwängerte Ambiente auszuhalten. Jedenfalls kam der Cranberrystollen gut im mo.ë an, und verschwand dort.

Um so näher die kalte Jahreszeit rückt, um so mehr bin ich motiviert, diesen Winter aber wirklich!, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu Gunsten des Fahrrads zu verzichten. Bis jetzt hielt sich diese Motivation immer nur bis zum ersten apokalyptischen Schneegestöber. Vielleicht kaufe ich mir aber wirklich endlich einen Helm.

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